Eine der größten Bio-Molkereien der USA will CO2-positiv werden – ganz ohne Alternativprodukte

Die Produktion von Milchprodukten trägt einen wesentlichen Teil zum weltweiten Klimawandel bei. Stichwörter: stickstoffhaltige Düngemittel und Ausstoß von Methan. Horizon Organic, einer der größten Bio-Milchproduzenten der USA, will dagegen angehen und das Kunststück schaffen, bis 2025 CO2-positiv zu werden. Bedeutet, den CO2-Ausstoß nicht nur auszugleichen, sondern im Endeffekt durch den Kauf bestimmter CO2-Zertifikate den CO2-Gehalt in der Atmosphäre sogar zu verringern.

Der zu Danone North America gehörende Milchriese hat dafür einen ausführlichen Plan entwickelt und startet schon im nächsten Jahr mit der Einführung der ersten, hauseigenen CO2-neutralen Milch. Danach folgt ein Vier-Punkte Plan: Sie wollen familiäre Landwirtschaftsunternehmen unterstützen, On- und Off-Farm-Maßnahmen wie die Kontrolle des Futters oder die Optimierung der Transportwege ergreifen und Nachhaltigkeitsprojekte wie die Wiederherstellung von Prärieland oder Wälder-Aufforstung finanzieren.

Das hilft auch dem Mutterkonzern Danone North America bei dessen Plan, bis 2050 CO2-neutral zu werden. Danone North America will seine CO2-Emissionen reduzieren und unnötiges Abholzen für Weideflächen vermeiden. Der Konzern gibt an, bis 2018 bereits einen CO2-Rückgang von 15,6 Prozent erzielt zu haben und bereits zu 34 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen.


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