Ausgangssperre: In Louisiana ertönte versehentlich die Sirene aus dem Horrorfilm „The Purge“

Der Shutdown der Coronakrise verursacht so manch ungewöhnliche Situationen: Da wären Pinguine, die durch ein leeres Aquarium watscheln und sich Fische anschauen oder Dalek-Roboter aus „Doctor-Who“, die durch die Straßen cruisen und die Leute an die Selbstisolation erinnern.

Neues aus dem Kuriositätenkabinett des Internets kommt aus der US-Stadt Crowley in Louisiana. Um die abendliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr einzuläuten, nutzte die Polizei nicht ihre übliche Sirene, sondern eine, die ausgerechnet wie jene aus der Horrorfilm-Reihe „The Purge“ klang.

„The Purge“ thematisiert ein Sozialexperiment einer dystopischen amerikanischen Regierung. Einmal im Jahr sind für zwölf Stunden alle Straftaten legal und werden nicht straftrechtlich verfolgt – auch Mord. Der Sirenenton leitet abends diesen Ausnahmezustand ein. Es liegt auf der Hand, dass man sich da am besten, so gut es geht, zuhause verbarrikadiert. Welch ironische Analogie.

Zum Vergleich der Ton aus dem Film:

Wer den Film gesehen hat und in Crowley wohnt, der wird in dem Moment wohl ziemlich hellhörig gewesen sein. Die Polizei beteuerte nach einigen Beschwerden der Anwohner*innen in einem Statement, dass sie nichts von der Ähnlichkeit der Sirenentöne und vor allem ihrer Assoziation wusste. Es werden auch keine weiteren Sirenen mehr zum Einsatz kommen, um die abendliche Ausgangssperre anzukündigen. Besser ist es wohl.


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