Jugendlicher erfindet Ohrenschützer für Gesichtsmasken und 3D-druckt sie

Gesichtsmasken bieten einen gewissen Schutz davor, andere anzustecken. Logisch also, dass sie im Gesundheitsbereich den ganzen Tag getragen werden. Der Nachteil: Schnell drücken die befestigenden Gummibänder unangenehm auf den empfindlichen hinteren Teil der Ohren. Als sich darüber in Kanada Mitarbeiter*innen eines Krankenhauses beschwerten, hatte Quinn Callander eine so simple wie geniale Idee.

Der jugendliche Pfadfinder nahm sich der Sache an und entwarf einen Plastikstreifen, in dessen vielen Haken man die Gummibänder bequem befestigen und die Ohren dadurch entlasten kann. Hergestellt werden sie via 3D-Drucker. Dann verkaufte Quinn die Streifen für 10.000 Dollar pro Stück. Spaß. Natürlich spendete er sie an lokale Krankenhäuser.

Quinn answered a request from the local hospitals for help with creating more “ear guards” to help take the pressure off…

Gepostet von Heather Roney am Freitag, 3. April 2020

Damit weltweit Pflegepersonal ohne schmerzende Ohren von der Arbeit kommen kann, postete Quinns Mutter den Link zur Datei der Druckvorlage. So kann sie sich jeder kostenlos runterladen. Auf Facebook schreibt sie: „Wir brauchen mehr Freiwillige, die ihre 3D-Drucker anschmeißen und diese Ohrenschützer an Krankenhäuser und medizinische Fachkräfte spenden!“

Also los!


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