In England wurde das erste Social-Distance-Festival eröffnet

Acker, Zelten, Dosenbier – Festivals sind dieses Jahr leider nicht drin. Grund: Covid-19. Schon schwierig, den nötigen Abstand zu wahren, wenn man mit Tausenden anderen Menschen ein Wochenende lang auf engem Raum kampiert und die Hygiene noch weit unter Sonnencreme auf der Liste steht. Dachten wir jedenfalls. Aber dann kam das Gisburne Park Pop Up und zeigte, wie Festival im Jahr 2020 eben doch geht.

Das Social-Distance-Festival in Nord-England eröffnete am 11. Juli mit verschiedenen DJ-Sets. So funktioniert das: Besucher*innen feiern zu sechst an einem eigenen Tisch. Ihr Platz wird durch Markierungen begrenzt, die 2,60 Metern von den nächsten Gäst*innen entfernt sind. Für Nachschub von Drinks und Snacks sorgen Kellner*innen. So werden auch Warteschlangen vermieden.

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We’re ready for you…

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Und wie haben sie das mit dem Camping geregelt? Das gibt es eben nur in der Komfort-Variante. Im „Glamping Village“ stehen vereinzelte Zelte, die wie das aussehen, was das Fyre Festival eigentlich bieten wollte: luxuriöse Tipis, an denen alles „Ich bin instagramable!“ schreit.

Das Gisburne Festival findet noch bis Ende August statt. Neben den Partys gibt es auch Filmvorführungen und Opern. Eigentlich ein Konzept, was wir uns so auch easy in Deutschland vorstellen könnten.


Business Punk Redaktion

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