2.500 Zuschauer*innen: England zeigt, wie Großkonzerte zu Corona-Zeiten aussehen

Arm in Arm Songtexte grölen und Bier aus fancy Pfandbechern trinken: so lieben wir Konzertabende. Nur leider sind die gerade wegen Corona nicht drin. Ist ja auch eher schwierig auf einer Wiese oder in einer Halle ausreichend Abstand zu Tausenden Musikverbündeten zu halten. Das erste Social-Distance-Großkonzert in England zeigt jedoch: Wir müssen gerade nicht ganz auf Gigs verzichten.

Im englischen Newcastle hat der Brit-Awards-Gewinner Sam Fender am 11. August ein Konzert vor 2.500 Menschen gespielt. Und zwar so, wie wir es noch nicht gesehen haben: Auf 500 erhöhten Plattformen vor der Stage feierten jeweils Grüppchen von fünf Fans aus einem Haushalt.

Auf den Plattformen mussten die Besucher*innen zwar keine Maske tragen, außerhalb ihres Bereiches jedoch schon. Snacks und Getränke konnten sogar vorbestellt werden, um mögliches Gedränge an den Ständen zu vermeiden.

Mit der Aktion in Newcastle war Sam Fender der erste, der wieder ein relativ normales Konzert spielen konnte. Der einzige wird er aber nicht bleiben. Denn der Veranstaltungsort mit dem Namen „Virgin Money Unity Arena“ soll zukünftig öfter für Corona-gerechte Konzerte genutzt werden.

Auch in Deutschland waren Konzertveranstalter*innen bereits ähnlich kreativ. So finden seit einigen Wochen in unterschiedlichen Städten Picknick-Konzerte statt. Anstelle von erhöhten Plattformen müssen die Besucher*innen auf ihren Picknickdecken bleiben. Scheint, als müssten wir uns diesen Sommer doch nicht nur mit Livestreams und Auto-Konzerten zufrieden geben.


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